Schlagwort-Archive: Ernährung

Essen – das bedeutet natürlich Genuss. Aber Nahrung ist viel mehr, als nur der schnelle Gaumenkitzel. Ernährung bedeutet auch, eine Verbindung mit der Natur zu spüren, aus der unsere Nahrungsmittel kommen. Andererseits trägt die Ernährung neben den Themenfeldern Wohnen und Mobilität am stärksten zur Umweltzerstörung bei. Und es geht dabei um die wichtigen Aspekte von Gesundheit und Tierwohl. Ein vielfältiges Thema also, das sich genauerer Betrachtung lohnt.

Bio-Lebensmittel in Frankfurt am Main

Es muss nicht immer der Ketten-Bio-Supermarkt sein! In Frankfurt gibt es zahlreiche Alternativen. Auf den Wochenmärkten direkt vom Erzeuger und in kleinen selbständigen Bioläden kann man sich in Frankfurt komplett versorgen, abseits von der Industrie-Bio-Massenproduktion. Warum man das tun sollte, sieht man beispielsweise hier.
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Food Coop

In einer Food Coop schließen sich Menschen zusammen, um sich mit ökologisch erzeugten Lebensmitteln zu einem angemessenen Preis zu versorgen. Vorrangig werden dabei Kontakte zu regionalen Erzeugern gesucht, deren Lebensmittel dann über die Food Coop an die Mitglieder verteilt werden.

Ein Überblick über die Vorteile Solidarischer Landwirtschaft von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Lebensmittelkooperativen e.V.:

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Wie billig kann Bio sein?

Bio-Lebensmittel nach EG-Bio Standard sind zwar besser als Lebensmittel aus konventioneller Landwirtschaft, die Missstände sind aber auch in diesem Bereich immens. Das Problem besteht darin, dass die einstigen guten Ansätze der biologischen Landwirtschaft auf industriellen Maßstab aufgeblasen werden, und damit ein großteil der Vorteile wieder verloren geht.
In dem Filmbeitrag wird gezeigt, dass…

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Coca-Cola nimmt Einfluss auf Forschung

Mit 120 Millionen Dollar hat Coca-Cola wissenschaftliche Forschung zum Thema Übergewicht unterstützt, in Form von „Gesundheitspartnerschaften“. Das ist nun aufgeflogen. Allein die Universität Colorado hat 1,5 Mio Dollar erhalten. Dafür hat sie zugesichert, als Ergebnis ihrer Studie zu zeigen, dass nicht zu viel Zucker, sondern Bewegungsmangel verantwortlich für Übergewicht ist. Es wird Zeit, die Großkonzerne zu stoppen. Fangen wir damit an, ihre Produkte nicht mehr zu kaufen!

Quelle: Coca-Cola will in Europa transparenter werden

Künstliche Vitamine schützen nicht vor Krebs

Sie können nach einer aktuellen Metastudie mit 230.000 Probanden sogar den Krebs fördern, weil Krebszellen offenbar stärker von Antioxidantien profitieren als gesunde Zellen. Es hat sich auch gezeigt, dass Multivitaminpräparate im Gegensatz zu frischem Obst und Gemüse nicht vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen.

Quelle: https://zeitung.sueddeutsche.de/webapp/issue/sz/2015-10-16/page_2.143437/article_1.2694003/article.html

 

Südostasien – Gift am Himmel – Panorama – Süddeutsche.de

Dichter Qualm verhängt derzeit den Himmel über großen Teilen Südostasiens. Das Problem beginnt im Supermarkt um die Ecke.

Es gibt kein Bio-Palmöl, denn Bio-Palmölplantagen stehen meistens auf Boden, der ehemals von Regenwald bedeckt war. Der ist nur eben schon früher abgebrannt und wurde inzwischen Bio-zertifiziert. Auch in Bio-Supermärkten werden übrigens massenweise Produkte mit Palmöl angeboten. Auch Biosupermärkte sind also keine Lösung, sie sind nicht wirklich an einem Schutz unserer Umwelt interessiert, weil sie immer noch nach dem überholten Supermarkt-System funktionieren.

Quelle: Südostasien – Gift am Himmel – Panorama – Süddeutsche.de

Kirschragout

2015-06-05 22.15.10Heute habe ich zum ersten mal ein Kirschragout gemacht, mit Kirschen aus dem eigenen Garten. Eine gute Methode, um Kirschen haltbar zu machen, denn das Ragout kann man wunderbar portionsweise einfrieren. 600g hat die Ernte heute gebracht. Viele Kirschen sind noch nicht reif, aber die Tauben stürzen sich schon mit Genuss darauf, so dass ich lieber häufiger die gerade reifen Kirschen ernte, als alles den Vögeln zu überlassen.

Entkernt habe ich sie dann mit einer Haarnadel- Das funktioniert erstaunlich gut. Ich habe die Enden der Haarnadel in einen Korken gesteckt, so hat man einen Griff zum anfassen. Und dann mit dem gebogenen Ende in den Stielansatz der Kirche stechen, ein kurzer Dreh und den Stein heraushebeln. Das ginge mit einem gekauften Kirschentsteiner auch nicht schneller, hätte ich nicht gedacht.

Aus den Kirschen habe ich dann ein sehr leckeres Ragout gekocht.

Kirschragout

Zutaten für 4 Portionen:
200 g Süßkirschen (entsteint)
1 EL Zucker
1 Msp gemahlene Vanille
1 Prise Zimt
50 ml Portwein (ersatzweise Wasser)
1 TL Speisestärke
1 EL brauner Rum

Speisestärke mit dem Rum verrühren. Übrige Zutaten im Topf aufkochen, dann die Stärke dazu, nich einmal aufkochen, fertig.
Schmeckt besonders gut zu meinem selbstgemachten Kokos-Eis.

Für 600g Kirschen habe ich eine Dreiviertelstunde gebraucht. 20 min fürs entkernen und noch mal 15 min für das Ragout. Effizient war das in dem Sinne nicht. Aber ich habe einiges gelernt. Beim nächsten Mal wird alles schon schneller gehen. Und die Bewegung an der Sonne nach einem ganzen Tag im Sitzen war auch mal ganz gut.

Brot backen

Mein erstes WeizenbrotSeit einigen Monaten backe ich unser Brot selbst. Das klappt inzwischen immer besser. Es ist einfach wunderbar, wenn der Duft von frisch gebackenem Brot durchs Haus zieht. Und unschlagbar günstig ist es auch- die Zutaten für ein 750g Brot kosten gerade mal 40 Cent, und das in regionaler Bioqualität. Für alle, die jetzt Lust bekommen haben, das selber Backen auch mal auszuprobieren, gibt es eine riesige Fülle von Rezepten und gute Anleitung zum Beginnen auf der wohl besten Website zum Thema: www.der-sauerteig.com.